04.03.06
Kolonial-Lena
Tja, da hatte ich mir noch fest vorgenommen, keine Suessigkeiten und Glasperlen fuer die Dorfbewohner mitzunehmen, als wir mit dem Rucksack-Club heute in die Namosi-Highlands gefahren sind. Aber der Empfang war so herzlich dass ich dann doch zumindest die Kamera ausgepackt habe. Ungefaehr 100 Kinder, Kavazeremonie (Sevusevu) und entzueckende junge Gespraechspartnerinnen, die ihr unten sehen koennt. Von links: Elena, Joanna und ich; im Hintergrund die Haengebruecke meines Lebens, wackelig, verrostet, an einer Stelle mit zwei Holzplanken geflickt...

04.03.06
Regentage
Tja, kaum hatte ich meinen Besuch auf die vermeintlich huebscheste Insel entfuehrt (Urteil musste nach dieser Woche revidiert werden), brach eine mehrtaegige Regenperiode mit Unwetter ueber Fidschi herein. Zum Glueck war die Bure eher ein Haus mit Kueche und Bad und wir hatten Lebensmittel dabei, so dass wir die Tage mit kochen, Sudokuloesen und Regenbaden bzw. -schnorcheln doch ganz angenehm verbringen konnten. Der Strandspaziergang am einzigen Sonnenteiltag wurde zum Anfertigen ausserirdischer Lebensformen verwendet. PS: Ich weiss, Marlene Dietrich sieht irgendwie anders aus...

04.03.06
Insel-Urlaub
Diese Woche waren wir fuer zwei Tage auf einer Insel namens Caqalai (sprich "Thangalai"). Es war ein Abenteuer. Wir haben uns wegen des tollen Wetters spontan entschlossen, dort angerufen, und dann lief alles ab wie in einem Adventure-Computerspiel. Wir hatten knapp eine Stunde, um am Treffpunkt anzukommen - am Busbahnhof angekommen war der Bus aber gerade weg. Nochmal auf der Insel anrufen: Am Telefon bekamen wir die Anweisungen, durch eine Gasse zwischen Geschaeften auf eine Hinterstrasse gegenueber des Marktplatzes zu gehen. Dort wuerden Minibusse warten. Mit dem Minibus nach Nausori, dort zum naechsten Minibus-Stand, umsteigen, weiter auf der Kings Road nach Norden. Bei einer Bruecke im Nirgendwo aussteigen. Unter der Bruecke warteten schon Menschen. Bald kam der Captain. Mit dem Boot durch einen Urwald-Fluss und raus aufs Meer. Es war einfach toll. Die Insel selbst war sehr einfach, Essen wurde gekocht, Plumpsklo und Dusche aus dem Eimer. Kein Strom, aber die Huette direkt am Meer. Abends Musik und Kava, einmal Lagerfeuer. Und interessante Mitreisende. Also: Vormerken!

26.02.06
Urlaub!
Jaja, ihr glaubt dass man auf Fidschi wohl keinen Urlaub vom Stress braucht, aber das ist nicht so. Links seht ihr uns nach einer Nacht auf diversen Flughaefen in unterschiedlichen Uebermuedungszustaenden auf dem Weg nach BOUNTY ISLAND, einem Paradies auf Erden. Auch wurden Ausfluege nach Colo-i-Suva und Nananu-i-Ra unternommen und fuer morgen Beqa geplant. Das Wetter ist leider zur Zeit bescheiden, um mal einen Euphemismus anzuwenden. Am naechsten Wochenende gehts mit dem Allradfahrzeug in die Berge. Spannend, spannend. Urlaub! Der vorlaeufige Foto-Ordner zeigt meinen Abschied von Stephanie und Matthieu am Flughafen, ein bisschen Bounty Island und Colo-i-Suva mit Deborah. Mehr Fotos kommen nach.

26.02.06
Geburtstagsfeier
Vorletzten Samstag habe ich eine kleine Geburtstagsfeier "bei mir daheim" gegeben, mit toller von Tom gemachter Pizza und von Gaesten gemachten Kuchen. Im neuen Foto-Ordner findet ihr von Ochiai gemachte Fotos. Ich bin eine gemachte Frau! Hihihi

12.02.06
Jodeldiplom
Jetzt habe ich endlich etwas Eigenes. Mein Fidschianisch-Zertifikat. Ich bin ganz stolz und ein wenig traurig, dass ich den zweiten Kurs nicht mehr belegen kann. Im zweiten neuen Foto-Ordner sind die Bilder, die Ochiai von unser "Graduation Ceremony" gemacht hat, mit Ueberreichung der Urkunden und einem Gruppenbild. Das letzte Foto stammt allerdings aus einer Stunde ein paar Wochen zuvor, als wir Alice verabschiedeten, weil sie zurueck nach Frankreich ging. Sie sitzt hinten rechts mit langen dunklen Haaren. Eigentlich war sie nur zum Urlaubmachen hier (zu Besuch bei ihrer Schwester, die in der franzoesischen Botschaft arbeitet), hat aber weil sich die Chance bot einen Werbespot fuer Giv Soap gemacht, in dem sie den Seifenschaum verfuehrerisch ueber ihre Schulter reibt (sie hat wirklich tolle Haut) und "mirror mirror on the wall" haucht. Die Seifenfirma sponsort inzwischen "Desperate Housewives" auf Fiji One, und ich muss sagen, classy classy, wie sie da direkt nach den Stars auf den Schirm kommt...

12.02.06
Endlich! Fotos vom zweiten Aktionswochenende
Ihr wisst schon, als wir auf dem Markt einkaufen waren (volivoli). Frueh um acht ging's los, und wir waren verpflichtet, nur Fidschianisch zu reden. Hat nicht ganz geklappt. Im neuen Foto-Ordner "Volivoli" seht ihr verschiedene Fotos vom Markt in Suva, alle von Ochiai selbst geknipst, ein huebsches Gruppenfoto, wie wir die Meeresfruechte und fidschianischen Spezialitaeten kochen und schliesslich verspeisen. Hier links oeffne ich die unverzichtbare Dose Tunfisch. Enjoy!

Meine Adresse:



"Republic of the Fiji Islands" ist zwar der offizielle Name fuer Fidschi, wird von der deutschen Post aber nicht immer als solcher erkannt. Dieser Brief wurde versehentlich nach ISLAND geschickt (siehe Stempel "Missent to Iceland"). Welch ein Umweg! Also bitte immer FIDSCHI draufschreiben. Ist nicht schoen, funktioniert aber.

28.03.06
Puh, vorbei.
Eagle hat geschrieben: "Ich habe dir bekloppterweise um meine Uhrzeit die Daumen gedrückt.. Hmmm, das kann jetzt nicht viel gebracht haben? War es trotzdem gut???"

Ich bin mir nicht so sicher. Wenigstens weiss ich jetzt was ich besser machen kann. Egal. Schnell das Land verlassen...;-)
bis bald,
Lena

02.02.06
Grrrrr
Wenige unter euch, hoffe ich, wissen genau WIE ungehalten ich werden kann, wenn ich nach einer durchschwitzten Nacht keine Dusche, ja, keinen einzigen Tropfen Wasser zu mir nehmen kann. Zu diesen wenigen Auserwaehlten gehoert jetzt leider auch die ansonsten leidlich nette Putzfrau in den USP Lodges. Letzte Woche hatten wir schon zweimal morgens wenig oder kein Wasser. Seit gestern abend um ca. 10 ist es wieder soweit: Kein einziger mieser Tropfen. Nach zweieinhalb Stunden Warten habe ich aufgegeben, meine Zaehne mit kaltem Tee geputzt, mit dem letzten Rest altem Wasser im Wasserkocher inklusive darin treibender toter Ameisen Instantkaffee gemacht und bin zu meinem alten Wohnheim geschlichen, wo wenigstens noch ein Troepfeln aus dem Hahn kam (Notration im Tank). Und, ich moechte es nochmal erwaehnen, OHNE Vorwarnung, OHNE Erklaerung und wenn's so laeuft wie letzte Woche, auch OHNE Entschuldigung. Grrrrr


02.02.06
Ungeziefer
Ok, jetzt habe ich es schon verraten. Ich will euch die Geschichte trotzdem erzaehlen. Ich habe den gestrigen Abend gemuetlich auf dem links zu erkennenden Sofa vor dem Fernseher verbracht und allerlei amerikanischen, australischen und neuseelaendischen Schwachsinn gekuckt. Hatte mich zu diesem Zweck in ein Spaghettitraegertop (Gruss an Anne S.) geworfen, das ich fuer einen Ausflug zum Geschaeft gegenueber (zum Erwerb eines Eises) mit einem Baumwolljaeckchen ergaenzte. Nach ca. 2 Stunden der vergnueglichen Abendgestaltung stand ich auf, um mich in Richtung des nichtfunktionierenden Wasserhahns zu begeben, und was flattert unter dem Jaeckchen heraus aus meinem Dekolletee? Eine zeigefingerlange braune Kakerlake! Bitte bedienen Sie sich des Kontaktformulars fuer Auesserungen des Ekels und der Verzweiflung.

25.01.06
Stress u.a.
Danke fuer den dezenten Hinweis. Ich habe wahrlich nicht mehr so viel von mir hoeren lassen. Mag daran liegen dass ich inzwischen jede Scheu verloren habe, hinter Autoren herzulaufen und wie ein Versicherungsmakler um ihre Unterschrift auf dem Copyright-Consent-Formular zu betteln. Eine entsprechende mail tippe ich in 2 Minuten, sei es an Reverend Y. oder Professor G., das Fernsehen oder auch an entzueckende pensionierte indische Schullehrer im Norden des Landes, die die Bauchpinselung durch geschickte e-mail-Kommunikation verlaengern wollen. Letztes Wochenende haben wir fidschianische Spezialitaeten gekocht und gegessen. Die Fotos sind leider noch unterwegs. Hier links seht ihr mich mit vakalolo, einem "chiefly dessert", mit Kokosmilch vermischte Cassavawurzel, 12 Stunden im Bananenblattmantel im Erdofen gekocht. Es hat mir so gut geschmeckt, dass der Kurs mich jetzt Ada Lena (Koenigin Lena) nennt.

25.01.06
Wunder-Kreuzzug
Ja, ich finde auch, dass die beiden Woerter nicht unbedingt zusammenpassen, aber Fidschi dachte anders, als ein gewisser Benny Hinn, seines Zeichens Amerikaner, Christ, Wunderheiler u.a. zum ersten Mal ins Land kam. Tausende pilgerten ob dieser "once-in-a-lifetime-experience" nach Suva, Strassen wurden gesperrt, Busse gechartert, und weil der Mummenschanz direkt nebenan im Nationalstadion abgehalten wurde, bin ich doch sonntags um 3 auch mal hin und habe Leute geguckt und den 600-Mann-Chor gehoert. Bevor das Wundergemache losging bin ich aber wieder weg und habe folglich die Heilung eines Mannes verpasst, der jetzt wieder laufen kann ("vorher war ich Hindu, jetzt bin ich Christ"). Viele Menschen waren schon drei bis vier Stunden vor Beginn im Stadion, und trotz drohendem Gewitter sind einige wegen der Hitze kollabiert. Im Foto-Ordner sind ein paar Fotos von der Masse ("Miracle-Crusade").

18.01.06
Alliance Francaise
Traurig aber wahr: bald ist unser Anfaengerkurs Fidschianisch zu ende. Wir haben jede Stunde mehr Spass und ich kann mich schon gediegen erfolgreich mit Unipersonal unterhalten. Trotz paupal, dual, exclusive und inclusive pronouns und so weiter. Am Samstag haben wir unseren zweiten Aktivitaetstag. Wir treffen uns schon um 8 auf dem Markt, kaufen zusammen Meeresfruechte (Krabben, Krebse und Muscheln) und kochen dann in der Alliance. Ausserdem werden wir basteln: Faecher weben aus Palmblaettern und Besen aus Kokospalmen und so'n Kram. Ich freue mich schon total. Von Ochiai habe ich noch Fotos vom Lovo (19.12.05) bekommen, die ihr in der Bildergalerie finden koennt. Nr. 18 bis 37 sind neu.

27.01.06
Fiji Times Online

Fuer Nachrichten aus der fernen Ferne, direkt vom Erzeuger sozusagen, muss ich euch diesen Link empfehlen: Fiji Times Hier findet ihr immer die allerneusten Geschichten in und um Fiji, inklusive Archiv der letzten 14 Tage (irgendwo links auf der Leiste). Schoene Blumen, oder?

15.01.06
Colo-i-Suva (siehe auch Foto-Ordner)
So, heute bin ich endlich im Wald von Suva gewesen (Colo=Busch), und zwar mit Deborah und einem ihrer Cousins. Der Park liegt direkt noerdlich von Suva und besteht aus einer Auto-Schotterpiste (bergab) und einem parallel dazu verlaufenden Gewirr aus Pfaden entlang einem Fluesschen (bergauf und bergab, durchs Wasser und ueber Bruecken). Der Wald ist gut gepflegt, es gibt unzaehlige Wasserfaelle und kleine Seen, in denen man baden kann (was ich nicht wusste) und im untersten Pool schwingen Jungs an einem Seil Tarzan-Style uebers Wasser und springen rein. Wir haben uns einen eigenen verlassenen kleinen Pool gesucht, ich bin auch dazugehuepft (in T-Shirt und Debs Shorts) und haben schoen lange geplantscht: angenehm kuehle 23 Grad, klares, frisches Wasser, perfekt!

15.01.06
Gute Miene
zu boesem Laerm. Seit gestern wohnen ca. 16 neuseelaendische Basketballerinnen in unserem einst so idyllischen Wohnheim. Ja, ich weiss dass hier abends ungefaehr 3 Froesche pro Quadratmeter herumhuepfen, aber muss man deswegen bis nachts um 2 quieken? Ich versuche, mich herunterzuatmen und werde die Situation weiter beobachten - genau wie die politische Situation. Geruechte um einen erneuten Coup haben sich noch nicht bestaetigt. Ein Colonel wurde gestern vom zweifelhaften Militaerchef suspendiert, weil er ihm den Rat gegeben hatte, keine staatsfeindlichen Aktionen zu unternehmen. Sonst nichts. Wahlen sind auch erst im September.
Lena Zipp, BBC one, Suva, Fiji Islands.

09.01.06
Vom Laster gefallen...
oder was soll ich sagen bezuegl. der neuen Fotos im Ordner "Suva". ICH trage meine Digitalkamera nicht auf den Markt, vor allem weil ich sie nicht zusaetzlich zu den 5kg Ananas die ich dort erwerbe wieder zurueckschleppen moechte. Ist auch echt peinlich, auf dem Markt rumzuknipsen. Zum Glueck haben das andere Urlauber schon fuer mich gemacht. Ich habe ihre Bilder aufgestoebert und ge- aeh -funden. Natuerlich nicht ok. Plagiat, sozusagen. Weiss ich, weiss ich. Egal. PS: Bild 6 ist eine Einkaufsstrasse in Suva, Bild 7 ist der Busbahnhof von Labasa und ich glaube der Typ auf Bild 8 ist Finne.

09.01.06
Statistiken und Erfahrungen
Wer in Fidschi wiederholt heile ueber die Strasse kommt, kann mit Augenbinde unter dem Arc de Triomphe ausgesetzt werden und findet unbeschaedigt die Champs Elysees hinunter. Der erste fidschianische Verkehrstote wurde schon am Neujahrstag gemeldet, inzwischen ist ein Bus einem Mann ueber ein Bein gefahren, und die Fiji Times brachte eine Meldung, die mich ausnahmsweise laut auflachen liess: Totalschaden fuer zwei Autos, die in der Mitte einer einspurigen Bruecke zusammengestossen waren, weil beide sich geweigert hatten, zu bremsen. Man lebt schnell und gefaehrlich. Meine neue Freundin der Hund (Huendin klingt so gemein) kam heute zum Spielen mit einer fiesen Kopfverletzung direkt ueber dem Auge. Bestimmt vom Auto angefahren worden, aber was soll ich da machen? Nicht nur die Strassen stellen ein Risiko dar - schon am 7. Januar wurde der zweite Todesfall durch Ertrinken gemeldet. Da bleibe ich lieber daheim.

Trauriges Update - noch waehrend ich die Nachricht schrieb starben drei Maedchen im Alter von 14, 26 und 26 in einem Taxi nach einer Frontalkollision mit einem Jeep. Der 20jaehrige Taxifahrer und ein weiterer Passagier liegen im Krankenhaus. Vier Verkehrstote im Jahr 2006.

06.01.06
Kampf den Ameisen
Dieses Klima gefaellt offensichtlich nicht nur den fiesen kleinen Schweissbakterien, die man hier allueberall riechen kann (allueberall auf den Tannenspitzen sah ich goldene Lichtlein blitzen! - kleiner Assoziationsunfall), sondern Ungeziefer verschiedener Art, darunter vor allem den kleinen Ameisen, die sich in Minutenschnelle auf Essen ansammeln, ja aus dem Essen selbst zu schluepfen scheinen. Fidschi-Lena hat sich etwas Schlaues ausgedacht und lagert Kekse, Tee und Kraecker nun in einem Korb, der fuer 2F$ auf dem Markt erworben wurde und an mit Insektizid versehener Schnur von der Decke haengt. Seit drei Wochen ohne Ameisenbefall!! Ob ich mich in die Gelben Seiten Fiji eintragen lassen soll?...


06.01.06
Und wenn hier jemand denkt
... ich wuerde mich langweilen, dann versucht doch mal, so ein bloedes vertracktes Sudoku in tropischen Gefilden zu loesen (ich rede mir ein, dass das Wetter meine Denkfaehigkeit beeintraechtigt. Koennte doch gut sein, oder? Von wegen chemischer Reaktion im Gehirn usw.). Ausserdem bin ich inzwischen die Telefon- (und e-Mail-)Fee der Insel. Jedes Mal wenn ich zum wiederholten Mal bei Publishing House X oder Zeitung Y anrufe und am Hoerer schwitze und unkoordiniert stottere sage ich mir: Quantitaet statt Qalitaet!!

02.01.06
Weihnachten auf den Yasawas


Jaja, die sechs Naechte auf einer kleinen Insel direkt neben der blauen Lagune (dieser anscheinend schreckliche Film mit Brooke Shields wurde hier gedreht, und ganz in der Naehe auch Castaway mit Tom Hanks und Wilson dem Volleyball) sind schneller rumgegangen als ich dachte. Es war zugegebenermassen zuerst ein kleiner Kulturschock, so viele weisse Menschen auf einmal zu sehen. Der Unterschied zwischen dem Ich-lebe-in-Suva-Fidschi und dem Touristen-Fidschi ist enorm, und es hat mich anfangs fast aggressiv gemacht, diese lauten und ignoranten Australier und Amerikaner zu treffen, die ueberhaupt nichts ueber die Kultur und Geschichte Fidschis wussten, aber dafuer genau, wo man so auf der Welt am besten bungeejumpt, riverraftet oder sharkdived.

Otto and Fanny's Place war aber eine Oase der Ruhe, des guten Essens mit selbstangebautem Gemuese und traumhaften Desserts und der interessanten Menschen. Der Christmas-Lunch war ein Traum, und wir bekamen sogar Geschenke von Fanny! Leider hielt das Wetter nicht, was man mir versprochen hatte, und ich musste mich mit zwei Tagen Schnorchel-Sonne begnuegen. Ich war in einem riesigen Schlafsaal im traditionellen Bure-Stil untergebracht, also aus Bananenblaettern gebaut und mit allerlei Ungeziefer. Zu trinken gab es Regenwasser und nachts um 11 wurde der Generator ausgemacht und man musste im Dunkeln aufs Klo.

Ich habe ein paar Fotos bereitgestellt ("Tavewa"), darunter u.a. die Anreise mit dem Katamaran, Strand etc., Christmas Lunch, Abreise der Deutschen Daniela, die auf einer dreimonatigen round-the-world-Tour war, Rundumblick vom Gipfel (die Inseln sind ziemlich huegelig, weil vulkanisch), Sonnenuntergang, Lena mit Allan aus Neuseeland und seinem Cousin (grossartige Spassvoegel), Abreise.

06.01.06
Wieder alles beim alten
Nur eine Woche nach meinem Urlaub hat mich der Alltag wieder. Es ist bruetend heiss, die Cafeteria ist inzwischen auch auf unbestimmte Zeit zu, und in den Nachrichten sprach man seit einigen Tagen von einer baufaelligen weil maroden Bruecke auf der Kings Road, ja, ihr hoert recht, Kings Road, die ich vor nicht allzulanger Zeit noch befahren habe. Gestern ist schliesslich ein Bus von der Bruecke (im Bildvordergrund) gestuerzt, man musste ihn mit einem Kran bergen und zum Glueck wurde keiner der ca. 40 Passagiere verletzt. Die Busfirmen weigern sich momentan, die Strecke weiter zu befahren - wer wuerde es ihnen verdenken?!

02.01.06
Weihnachten unter Palmen
Liebe Alle, ich wuensche euch ein wunderbares neues Jahr! Wir hier auf Suva haben ja schon mal 11 Stunden vorher damit angefangen, mit einem grossen Strassenfest und lauter Musik. Am Neujahrsmorgen war ich mit Deborah aus dem Fidschianischkurs und ihrer chinesischstaemmigen Familie bei einem original chinesisch-fidschianischen Brunch in einem Restaurant. Ihr wisst gar nicht wie viel fritiertes und geduenstetes Irgendwas ich morgens um 9 runtergebracht habe! (Ich hatte mich noch zuhause mit einem starken Kaffee gedopt.) Fotos von meinem Weihnachtsurlaub und mehr Tratsch und Klatsch findet ihr in der Bildergalerie bzw. in den Neuigkeiten. Auf ein erfolgreiches 2006! Eure Lena.

19.12.05
Heisse Weihnacht

Meine Lieben, ihr wisst ja gar nicht, was die Kombination aus senkrecht stehender Sonne, 35 Grad Celsius und einer horrenden Luftfeuchtigkeit fuer Auswirkungen auf den Koerper und die Arbeitsmoral haben kann! Noch dazu wo hier sonst niemand mehr arbeitet. Inklusive der Feuerwehr. Ist doch am Samstag ein riesiger Supermarkt mitten im Stadtzentrum komplett ausgebrannt. Die Feuerwehr hat den Rauch gesehen, bevor jemand daran dachte, sie zu rufen, dann blieb sie im Verkehr stecken, dann gingen 4 Hydranten nicht, und der letzte Hydrant hatte nicht genug Wasserdruck, die Schlaeuche waren voller Loecher. Es war nichts mehr zu retten. Und das bei diesem Weihnachtsgeschaefterummel! Ein Wunder, dass niemand verletzt wurde. Die Markthalle direkt gegenueber musste wegen Rauchentwicklung geschlossen werden, worauf alle Haendler aus den Bergdoerfern ihre Ware auf den Busbahnhof und die gesperrte Strasse gelegt haben, eins zwei drei waren Schnuere gespannt und Planen gegen die Sonne daran geknotet, es sah aus wie im Sahara-Fluechtlingslager. Fidschi-Lena hat dennoch nonchalant einen Bund Ananas gekauft. Pah, das waere doch gelacht! 

In der Bildergalerie findet ihr einen Ordner mit Bildern von unserem Sprachkurs-Lovo. Lovo ist der Erdofen, traditionelle fidschianische Kochweise. Savairas Mann und einer ihrer Soehne, Mosese, haben den Lovo gegraben und mit Blaettern abgedeckt. Wir mussten unser Essen nach Savairas Anleitung selbst zubereiten. Ich habe folglich Kokosnuesse gespalten, ausgeraspelt, die Milch rausgequetscht, Dalo geschaelt, Dalo-Blaetter nach Groesse geordnet und in Kokosnussschalen gestopft, mit Zwiebeln und Lolo (Kokosmilch) gefuellt, zugefaltet, es gab auch Huehnchen und Fisch, und alle hatten viel Spass. Die Chino-Fidschianerin, die die Kokosnuss (niu) raspelt, heisst Deborah und hat die letzten drei Jahre in Dresden Forstwirtschaft studiert. Sie arbeitet jetzt im Ministerium fuer Fisheries und Forestry und spricht deutsch mit mir.

19.12.05
Bei Otto und Fanny auf den Yasawa Islands
 - genau, da werde ich meine Weihnachtsferien verbringen. Ich will eine Strecke mit dem Katamaran fahren, und zurueck (wenn das Wetter gut ist) mit dem Wasserflugzeug. Am Donnerstag fahre ich nach Nadi, damit es am Freitag frueh los auf die Insel Tavewa gehen kann. Das Backpackers heisst Otto and Fanny Doughty's, und Otto soll ein begnadeter Koch sein. http://www.fijibudget.com/yasawa-resorts-fiji.htm
Ich habe euch auch einen Link mit Bildern von den Yasawas (weisse Straende etc.) rausgesucht: http://www.fiji.pictures-pacific.com/yasawa/index.html Damit ihr ein bisschen neidisch werden koennt, waehrend ich mich mit dem Schnorchel herumschlage. Leider ist die Kommunikationssituation auf diesen entlegenen Inseln ein bisschen complicado, habe ich mir sagen lassen. Also schon mal im Voraus FROHE WEIHNACHTEN !!

13.12.05
Yadra!
Sa vakacava tiko? Tja, da staunt ihr, was? Ich habe gestern angefangen, Fidschianisch zu lernen, in einem Sprachkurs, 3 mal pro Woche 2 Stunden, richtig professionell und Spass macht es auch! Die Lehrerin Savaira ist ein Goldstueck. Der Kurs besteht aus drei gemischten Asiaten, zwei Inder(inne)n, zwei geschminkten Franzoesinnen, ca. vier proletigen Australier(inne)n und wird von der Alliance Francaise angeboten. Nicht ganz billig, aber wenn man schon mal eine Sprache lernen kann, die nur von ca. 800,000 Menschen gesprochen wird... Und jetzt: Au sa lako i na valenivolavola, baleta au via cakacaka - ich gehe jetzt ins Buero, weil ich arbeiten will. Bis demnaechst! PS: Hier ein Foto von meinem letzten Markteinkauf (von links oben im Uhrzeigersinn: Papaya aufgeschnitten und zu, Ananas, Mangos, Fiji Water, Limonen und in der Mitte Bananen)

11.12.05
Methodisten-Meke
Am Freitag war ich mit Stephanie, der Franzoesin, in einer Veranstaltung, von der wir glaubten, dass es das Chorkonzert der Centenary Methodist Church sei. Weit gefehlt. Es wurde zwar auch gesungen, aber vor allem getanzt, gebetet, geschauspielert und Sketche gemacht. Unbezahlbar, zu sehen, wie das Publikum bei grober Verhohnepipelung, inbruenstigem letztem-Gericht-Drama und traditionellem Tanz (Meke) mitgeht. Maenner hampelten in indischen Frauenkostuemen herum, eine Kava-Zeremonie wurde auf die Schippe genommen, und als am Ende des scheinbar ewig dauernden "Dramas" (auf Fidschianisch, natuerlich) die Guten in den Himmel und die Boesen laut wimmernd in eine aus Kerzen angedeutete Hoelle gekommen waren, standen Chor und Publikum auf und sangen den Halleluia-Chor...

Pacific Harbour
Der Strand, der Suva am naechsten ist, befindet sich bei einer Reissbrettsiedlung namens Pacific Harbour. Eine Stunde mit dem Bus, 3,25 F$ gezahlt, und schon hat man wunderbaren Strand. Ich bin gestern hingefahren, weil jeden Sonntag im Hotel "The Pearl South Pacific" Jazz gespielt wird. Unterhaltsamer noch als der Jazz waren die unmoeglichen reichen Leute, die a) angezogen waren und b) sich benommen haben wie die letzten Menschen. Wahrscheinlich bin ich dadurch aufgefallen, dass ich weder schon um 3 Uhr nachm. besoffen war und Bier umgeschuettet habe, noch den Barmann angebruellt habe, weil er den falschen Pink Gin gemixt hat, noch alle Bedienungen fotografiert habe (damit man zuhause sieht, wie die hier so aussehen). Einmal Fisch fuer 22 F$ war wohl auch nicht genug - man hat mich hoeflich hinauskomplimentiert. Wollte eh nicht bleiben...

05.12.05
Nananu-i-Ra
Liebe Alle, das ist Fidschi, wie wir es aus den Erinnerungen unserer wiedergeborenen Seelen kennen: weisser Strand, Palmen, tuerkisfarbenes Wasser. Ich lade euch ein auf eine Reise durch meinen Foto-Ordner mit den folgenden Stationen: 1) Bus-Bahnhof in Suva, 2) zwischen Zuckerrohrfeldern ausgesetzt nach einer vierstuendigen Busfahrt ueber Geroellpisten und Holzbruecken, eingequetscht neben einem Fidschianer, der an einem Stop Eis und Ananas fuer mich kaufte und mir durchs Fenster reichte, aus reiner NETTIGKEIT!, 3) Katzenfreundin vertreibt die Zeit beim Warten aufs Boot, Ueberfahrt, 4) gleich an den Strand, Mangos fallen von den Baeumen direkt in meinen Mund, 5) Picknick-Abendessen mit landestypischem Sonnenuntergang, 6) Flora und Fauna bei der Inselumrundung, 7) Rueckfahrt im Bus. Moce!

Ihr Internet-Ratgeber: gute Tipps fuer Reisende auf der Kings Road
Nicht vergessen: falls mal Gegenverkehr, rechtzeitig Fenster schliessen, wenn Sand bereits in Auge, nicht reiben, sonst zerreisst Kontaktlinse. Mitnehmen: Ohropax gegen robuste Busfahrer in Verbindung mit an allen Ecken und Enden scheppernden Uraltgefaehrten. Frauen: Sport-BH (kein Kommentar). Und nicht wundern, wenn "Winter Wonderland" als Reggae aus den Lautsprechern bloekt. Aussteigewunsch? An der seitlich befestigten Schnur ziehen, die nach vorne zu einer Fahrradklingel fuehrt... oder einfach aus der offenen Tuer springen!

02.12.05
NEU! FOTO-ORDNER IN DER BILDERGALERIE!
Endlich geschafft. Ich habe alle meine bisher geschossenen Bilder in die Fotogalerie gestellt, unter "Fidschi eins" (ist mir doch gerade nichts Schlaueres eingefallen). Schaut sie an und folgt mir vom Flughafen auf eine sechsstuendige Busfahrt entlang der Queensroad, schaut in Suva auf den Albert-Park, dann in mein Buero und den Flur des Departments fuer Literature and Language, seht den Hafen, den Unicampus, Thurston Gardens, auf besonderen Wunsch auch zwei Telefonzellen und schliesslich mein Zimmer und bisschen drumrum (heute war so schoenes Wetter...). Enjoy!

Wochenend und Sonnenschein..
... und dann mit mir am Strand allein...weiter brauch' ich nichts zum Gluecklichsein, Wochenend' und So-ho-nnenschein! Ich habe mich fuer Samstag bis Montag (zwei Naechte) auf dieser kleinen Insel im Norden Viti Levus eingemietet.

29.11.05
Panorama-Blick ueber Suva
Unter diesem link koennt ihr - wenn es wohl funktioniert - ein Panorama von Suva sehen, attraktiv bei Sonne aufgenommen. Es gibt anscheinend verschiedene Versionen, ich kann nur die allerschlechteste sehen, wegen Uni-Computer. Aber ich habs ja in LIVE! http://www.reservebank.gov.fj/abt.html

01.12.05
Puh!
Ich war mal so freundlich, ein Foto aus eurer Perspektive zu machen, damit ihr euch nicht immer auf den Kopf stellen muesst, wenn ihr meine homepage anschaut. Weil ich doch down under bin! Hihihi. Ich habe heute vom Hare Krishna-Mann eine Dal-Soup ausgegeben bekommen, und Rabatt beim Kauf eines fiesen chinesischen Weckers, und habe ein gefuelltes Roti zu Mittag gegessen, das ist toll, mache ich jetzt oefters. Ist so eine Art Mehlfladen mit eingeschlagener Auberginen-Gemuese-Mischung oder Chicken, und kostet sage und tippe 1.30 F$. Das sind ca. 1,30 DM. Wenn das mal nicht guenstig ist! McDonalds kostet ein medium Big Mac Menue 6.85 F$ - ich rechne die Kaufkraft daher eins zu eins um. Genug von dieser Warte der oekonomischen Betrachtungen, und bis bald, eure Lena.

29.11.05
Arbeit, Arbeit, immer nur Arbeit.
Ich brauche Urlaub! Kleiner Witz am Rande. Ich musste mit Entzuecken feststellen, dass der Erfolg, den ich bei indischen Maennern zu haben scheine, sich auch wohltuend auf Uni-lecturer und Professoren ausdehnt. Wie hilfsbereit die alle sind! Ich habe gestern und heute drei reizende Gespraeche ueber "wo man am besten billiges Gemuese kauft und welche Sorten gerade Saison haben", "als ich jung war, habe ich versucht, Deutsch und Russisch zu lernen, und ich will es nach meiner Pension wieder versuchen" und "ist die Marienkaefer-Population auf Fidschi tatsaechlich durch den Klimawandel bedroht" gefuehrt und man hat mir meinen Namen in Devanagari Schrift gezeichnet. Seufz. Und wenn ich mal in der Gegend bin, soll ich doch wieder reinschauen... Ansonsten forsche ich fleissig weiter, und habe als erste Feststellung zu machen, dass es ausserhalb der Uni wohl nicht Usus ist, auf e-Mails zu antworten.

29.11.05
Spass mit tropischen Pflanzen Teil 1
Das lustige Bild nebenan laeuft unter o.g. Titel. Ich bin mir sicher, dass man bei dem Reichtum an Flora und Fauna noch viel Spass mit tropischen Pflanzen haben kann! Die Fledermaeuse krieg ich auch noch! Manchmal streiten sie und schreien nachts rum, die kleinen Biester. Ich habe vom Schneechaos in Europa gehoert - es war gestern sogar mal kurz in den National News auf Fiji One! Tut mir echt leid ... hihihi. Gestern war ich im Hare Krishna Vegetarian Restaurant und habe lecker Essen und selbstgemachtes Mango-Eis gegessen. Wollte ich nur mal erzaehlen. Mir faellt sonst nix ein. Bis bald, selbe Stelle, selbe Welle!

25.11.05
Hitze!
Seit heute ist es so heiss, dass ich mir den bloeden Regen zurueckwuensche. Und ich laufe wie eine Idiotin durch die Stadt, auf der meist vergeblichen Suche nach Leuten, die English sprechen. Bzw. koennen.
Und dann sind immer alle offiziellen Stellen umgezogen, zu oder der Chef ist gerade nicht da.
Ich werde wahnsinnig, wenn die naechsten Wochen auch so unergiebig bleiben. Immerhin habe ich die Fiji Times kontaktiert.

Ausserdem war ich nochmal im Fiji Museum, und habe versucht, eine pottery demonstration zu sehen, was aber wieder mal nicht moeglich war. Dann eben naechste Woche. Um das Fiji Museum rum waren heute besonders viele Amerikaner; normalerweise findet man dort die wunderschoenen Thurston Gardens. Ich war mal so frei, ein paar Fotos zu schiessen. Von Flora.





Sind jetzt nicht diiie tollsten, aber ich habe ein paar Probleme mit der Bildbearbeitung hier. Bald stelle ich euch alle ins Netz.
 
Viele Gruesse erst mal ins kalte Heidelberg...... (ich wuenschte, es waere auch mal ein bisschen kaelter hier!)
Lena.

25.11.05
Aehhhm...
Okeh, es regnet wieder. Danke auch.

17.11.05
Liebe Tante Henne, danke fuer diese Mail!
Herzlich willkommen in Suva,

mit den Fidschi-Inseln haben Sie die richtige Region für einen mehrmonatigen Aufenthalt gewählt. Das Verhältnis von Temperaturen und Luftfeuchtigkeit ist nur für wenige Tage ungewohnt, schon bald werden sie das Klima und das Fehlen von vorweihnachtlichem Blockflötenspiel zu schätzen wissen.
Beschweren Sie sich nicht über die lange, dazu noch umweltverschmutzende und unsympathischen Konzernen Geld in den Rachen schmeißende Anreise, 1. Sie wollten es ja selbst so, 2. Sie sehen bei der Ankunft immer noch erstaunlich gut, ja blendend wie nie aus. War die Reise so lang, dass die Auswirkungen einer währenddessen gemachten Diät schon bei der Ankunft zu sehen sind?

Wir wünschen Ihnen angenehmen Aufenthalt


21.11.05
Tiere, Kohle und viiel Zeit
Jaja, Bele, Du hattest Recht:

ich kann am Wochenende WEDER in mein Buero, NOCH an meinen Computer, NOCH ins Internet.
Ich habe noch nie so ein laaaaaaangweiliges Wochenende verbracht. Pfui auf die Chauvifidschis und Chauviindofidschis, die mich immer anhupen, wenn ich nur einen Fuss auf den Gehweg setze, und die sich selbst nicht davon abhalten lassen, mir einen Antrag zu machen, waehrend sie bei der Arbeit sind. Sage nur: ein Supermarktangestellter, ein Banksicherheitsbeauftragter und ein Uni-Lecturer. Letzterer wollte mich aber nur massieren und mein part-time boyfriend werden. Die ersten beiden wollten gleich zum dinner, und der Banksicherheitsangestellte schwaermte mir von den zwei Frauen in Frankreich und Deutschland vor, die schon Kinder von ihm haben. Ich wuerde aber doch verstehen, dass er nicht aus Fiji weg kann, fuer business reasons. Jaja. Ich weiss gar nicht was die haben! Meine Beine sind weisse, von roten Punkten und dicken aufgekratzten Stichen uebersaete Saeulen! Aber gestern habe ich dank ca. 5 min Sonne auch meinen ersten kleinen Sonnenbrand bekommen. Will mich mal nicht beschweren. Hier links kucke ich Fidschi-Fernsehen.


Lustige Tiere flattern und kreuchen hier herum. Jeden Abend fliegen schuhkartongrosse Fledermaeuse ueber unser Haus. Dann kommen die Froesche. Der Boden ist damit uebersaet, und man muss aufpassen, dass man nicht drauftritt. Und in den Haeusern wohnen die kleinen Lizards, die Eidechsen. In rot und gelb. Hier sitzt eine in einer Lampe im Uniflur.



Das ist eine Fledermaus, auch wenn man es nicht so gut sieht. Sie sind ziemlich schnell, und total geraeuschlos, und machen tolle Flugbewegungen mit ihren Fluegeln. Ich dachte immer, Fledermaeuse haetten kleine, zarte Koerper, aber die hier sind total fett. Sie sind fast schon oval, und hinten sind zwei kleine Fuesse dran. Tut mir leid, dass das Foto so schlecht ist.


Und jetzt noch zum Geld: Fidschi-Dollar-Scheine sehen aus wie amerikanische Dollars, ist aber die Queen drauf. Die Muenzen sehen original aus wie Pfund, zeigen aber fidschianische Besonderheiten, zum Beispiel eine Kava-Schuessel, eine Keule, einen Walfischzahn (ganz ganz wichtiges Geschenk) etc. Links habe ich ein paar Scheine fotografiert, einen 10 Dollar- und zwei 2 Dollar-Scheine. Wenn ihr genau hinseht, merkt ihr, dass einer der Zweier eine Faelschung sein muss, oder aber man nimmt es hier nicht so genau mit dem Abschneiden von Dollars von der Dollarrolle...

21.11.05
Bin spazierengegangen...
trotz Widrigkeiten wie a) grillenden Indern, b) hupenden Taxifahrern und c) stroemendem Regen. Muss euch ja nicht auf die Nase binden, dass ich mich verlaufen habe, dass meine Fuesse von zwei verschiedenen Sandalen zerforstete, entzuendete Kraterlandschaften sind (nasses Leder/nasse Tevasandale scheuert ganz schoen) und dass ich fast vor Glueck geheult habe, als die Silhouette des heimatlichen McDonalds vor meinen Augen auftauchte. Dachte schon, ich komme nicht mehr heim. Aber habe aus TROTZ kein bloedes Taxi genommen. So. Wenigstens ist ein schoenes Foto dabei rumgekommen.

17.11.05
Tropen
Auch wenn der obige Titel bei den wenigen musikwissenschaftlich Gebildeten unter euch vielleicht eine andere Assoziation hervorrufen wird, in der Realitaet bedeutet es vor allem eins: REGEN. Hier faellt mir gerade der Himmel in Form von H2O auf den Kopf - der einzige positive Aspekt ist, dass das Wasser original Koerpertemperatur hat; man merkt nicht, wenn man in eine Pfuetze tritt. Aufgepasst fuer alle, die auch mal in der Regenzeit in die Tropen wollen (tolle Idee, wirklich): Ein Schirm ist unbezahlbar, am besten gleich das regenbogenfarbene Familienmodell.


Gestern war noch so schoenes Wetter:





16.11.05
Lena auf Fidschi
Bula!

Hier bin ich, auf Fidschi. Die Reise war tatsaechlich die Hoelle, und das Klima ist wirklich gewoehnungsbeduerftig. Ansonsten ist alles Bestens. Die Fidschianer sind nett und hilfsbereit, ich habe ein Zimmer im Studentenwohnheim, fahre Bus wie ein alter Hase und weiss wo man guten Kaffee bekommt.


Die Professorin hatte zwar vergessen, dass ich komme, ist aber so eine agile, witzige und herzliche Frau, dass man es ihr nachsehen muss. Ich habe ein Buero im Department of Literature and Language und fange ab morgen an, feste zu forschen. Heute muss ich noch umziehen.

Tja, Die Tage hier beginnen frueh, und enden auch frueh. Ich stehe um 6 Uhr auf (kein Problem, nach dieser biologischen-Uhr-Verwirrung) und falle um 20 spaetestens wieder ins Bett. Hoffentlich haelt sich das.

Nachher gehe ich mal im Uni-Pool schwimmen. Leider muss man mit Rock und T-Shirt bekleidet sein, um lokaler Etikette zu genuegen. Ich frage mal die andern Expatriates, wie sie es so halten.

Bis demnaechst,
eure Lena.
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15.11.05
Blog - zweiter Tag auf Fidschi (15.11.05)
Liebe Alle.
Ich bin jetzt seit gestern auf Fidschi und in Suva, und endlich habe ich die Zeit, euch mal was zu schreiben.
Weiß ja gar nicht, ob euch das überhaupt interessiert, aber ich habe SOOOOOO viel erlebt! Fing ja schon mit dem Flug an. Also: In Frankfurt wollte ich gar nicht erst einsteigen. Nur dank Tom habe ich es überhaupt bis in die Kontrolle geschafft. Toll: Schon beim Einchecken musste man mit den Kollegen telefonieren, weil ich ja genau ZWEI Tage länger bleiben will als vier Monate (Standardvisum). Im Endeffekt habe ich mir umsonst Sorgen gemacht - der Einreisekommissar hat nicht mit einem Auge auf die Zeit geguckt und mich durchgewunken.

Also, in Seoul angekommen nach 10 Stunden Flug, 2 Stunden Schlaf und einem furchtbaren koreanischen Frühstück wollte ich eigentlich Beautyshoppen in einer Drogerie machen, aber da hat es ja nur Gucci und Prada. Diejenigen von euch, die mit mir an der Musikhochschule studiert haben, werden wissen, wovon ich spreche. Also habe ich mich nach einer sehr provisorischen Reinigung in einer von kichernden Stewardessengruppen frequentierten Toilette in eine Sitzeckenecke gelegt, wo schon mehrere Europäer schliefen, und drei Stunden Schlaf nachgeholt. Dann einen illegal eingeführten Apfel gegessen und wieder eingecheckt. Der nächste Flug war nicht so anstrengend, nicht nur weil ich nicht hinter zwei Koreanern eingeklemmt am Fenster gesessen habe (aber nichts gegen den Ausblick auf die Wüste Gobi!!!! Noch nie so etwas schönes gesehen!!), sondern neben einem netten Fidschianer am Gang. Der war als Royal Marine in England stationiert und ist zum ersten Mal nach 3 Jahren wieder nach Hause auf Urlaub geflogen. War sehr nett und interessant tätowiert auf den Händen. Er hat nachdem ich erfolgreich eine Stunde geschlafen hatte,
verbotenerweise die Jalousie aufgezogen und mir den blutroten Sonnenaufgang über dem Pazifik gezeigt. Danach begang ich den Fehler, das koreanische Frühstück mit Reisporridge und Algen zu bestellen (bäh!). Der Fidschianer versprach mir eine wunderbare Zeit in Suva, und meinte, alle Fidschianer wären nett.

Beim Aufstehen sprachen mich die hinter mir sitzenden nervigen Deutschen an, die stolz wie Oscar drauf waren, dass ihre Tochter hier an der Uni arbeitet und mit ihrem Freund für drei Jahre hierhergezogen ist. Hinter den doofen Deutschen saß ein weiterer Deutscher, den ich noch gar nicht besonders wahrnahm. Jedenfalls am Flughafen angekommen schlug uns die warme Luft wie eine Wand entgegen. In der Flughafenhalle standen vier Fidschianer in Pocketsulus und spielten Gitarre und Ukulele und sangen mehrstimmig Begrüßungslieder. Ich kaufte eine Tafel Trauben-Nuss-Cadbury und Wasser und wartete auf den Bus, der 4 Stunden dauern sollte. Da sprach mich der Deutsche an, der hinter dem Paar gesessen hatte, er wolle auch mit dem Bus fahren. Das war gut, denn er konnte die Preisverhandlungen besser führen als ich. Wir setzten uns ganz hinten hin und begannen, uns zu unterhalten. Es stellte sich heraus, dass er Michael hieß, an der Hamburger Uni über Ozeanische Sprachen promoviert hatte, indem er eineinhalb Jahre unter diversen Wilden auf französisch Polynesien (auf den Marquesas??) gelebt hat. Er war auch schon oft auf Fidschi, und gerade eigentlich da, um Verhandlungen zu führen, weil er auf Vanua Levu Land kaufen und ein Haus bauen will. Er hat Freunde in einem Dorf dort und wird mit seiner Familie hinziehen. Es war der totale Glücksfall, dass ich ihn getroffen habe,
weil er mir alles mögliche über das Land, die Pflanzen, die Leute und die Sprache erzählte. Wir teilten Brot, Schokolade und Erdnüsse, die er aus dem Fenster heraus bei fliegenden Händlern kaufte, wenn wir in diversen Dörfern auf dem Marktplatz rumstanden. Es war wirklich zwar verrückt, aber die beste Idee, um von Nadi nach Suva zu kommen. So viele Menschen hätte ich in einem Expressbus nie gesehen.

Nach sechs Stunden Gerüttel auf den Erdpisten waren wir aber beide totmüde und total froh, in Suva anzukommen. Ich war mittlerweile ziemlich am Ende. Und dann der Marktplatz! Ungefährt hunderttausend wild durcheinanderpalavernde Menschen und alle starrten uns an. Michael wurde abgeholt, und ich beschloss, gar nicht erst meine Siebensachen abzusetzen und nach einem Stadtplan zu kramen, sondern begann, in eine Richtung zu laufen, die mir richtig schien, von was ich noch von Stadtplänen von Suva erinnern konnte. Da fragte mich ein nettes 14jähriges Mädchen in einem rosanen Kleid, ob ich ihr die Uhrzeit sagen könnte, und ich fragte sie dann gleich mal zurück, wo denn der Albert-Park sei (an den konnte ich mich nämlich noch erinnern, dass die Jugendherberge in der Nähe sei). Sie war so nett und meinte, ob sie mich ein Stück hinführen soll. Ob ich gerade auf dem Schiff gekommen sei. Ich habe es erst gar nicht verstanden, aber heute habe ich in der Zeitung gelesen, dass gestern ein riesiges Kreuzfahrtsschiff in Suva angekommen ist, was wohl das Stadtgespräch war. Sie sagte mir auch bereitwillig, dass sie Helen hieße und dass Lena ein schöner Name ist. Ich habe ihr erklärt, dass Helen und Lena vom selben Namen herstammen (scheiß Lehrerkomplex) und ihr vor lauter Dankbarkeit eine Postkarte von Heidelberg geschenkt.

In der Jugendherberge bekam ich mein kleines Zimmerchen gezeigt, das ich mit ganz anderen Augen sehe, seit ich im Studentenwohnheim war. Aber ich war erst geschockt, so klein, ein Wellblechdach mit Neonröhre und Ventilator, verrostete Fenster und ein Plastikbett. Der Oberhammer: Es war im ersten Stock, und vor dem Fenster steht ein sogar von einem Rollstuhlfahrer leicht zu erklimmendes Gerüst. Ich habe mich so schmutzig gefühlt wie ich mich nie wieder fühlen will und bin sofort duschen gegangen. Dann dachte ich, kurz vor sechs abends, guck doch mal was in der Stadt so los ist.

Auf der Albertparkwiese spielten unzählige Teams Rugby und Fussball, aber die Geschäfte hatten alle schon die Läden zu, es wurde sofort dunkel, und ausser McDonalds war nichts mehr zu holen. Was solls, ich hatte seit dem koreanischen Reisporridge und Schokolade und Nüssen nichts gegessen und war stockmüde. Auf dem Heimweg habe ich noch in einer Tankstelle eine Süßigkeit gekauft, bin dann durch den inzwischen strömenden warmen Regen in die Jugenherberge, wo mich eine entsetzte Angestellte ansprach, ich sei doch nicht etwa im Dunkeln heimgelaufen? Ich solle immer ein Taxi nehmen und nie eine Tasche tragen, sondern die Sachen die ich brauche in der Hosentasche. Aha. Ich trug aber Rock. Toll, bin dann einsam um 19 Uhr ins Bett gefallen und habe bis 6 Uhr durchgeschlafen.

Anscheinend steht man hier auch früh auf, alle Geschäfte öffnen um 7, also bin ich gleich los und ich muss sagen, es war ein erfolgreicher Tag. Zuerst habe ich meine Besitztümer entweder versteckt oder mitgenommen und bin in die Stadt, wo ich in einem Starbuck-Style "Cappuccino-Republic" ein Frühstück aus Caffè Latte, Croissant und Brownie nahm (sag nochmal einer was über internationale Produkte im Ausland!). Dann bin ich souverän in das Fiji Visitor's Bureau, habe mir einen Bus zur Uni zeigen lassen und bin eingestiegen. Die Busse sind es echt wert: Sie haben keine Fenster, eine Schnur läuft auf jeder Seite vor zum Fahrer und wenn man daran zieht, klingelt vorne eine Fahrradklingel und der Fahrer hält an. Bus Stops sind kaum erkennbar, zumindest im Stadtzentrum nicht. Ich habe den leisen Verdacht, dass der Bus an jedem "Totales Halteverbot"-Schild hält, der Überlandbus dagegen an jeder Einmündung und/oder wenn jemand winkt. Wie auch immer, ich setzte mich neben ein nettes Schulkind, das ich fragte, ob es mir sagen kann, wann ich aussteigen solle wenn ich zur Universität wolle. Mist, das kleine Mädchen musste vorher aussteigen, konnte mir aber in fließendem Englisch sagen, dass ich ziehen sollte, wenn ich einen McDonalds sehe. Kein Problem.

Auf dem Universitätscampus fragte ich einen Mann, der aussah wie ein Hausmeister, wo die Accommodation Services seien. Es stellte sich heraus, dass er ein Student war, von den Solomon Islands und 1996/97 in Deutschland war. Er meinte, Deutschland und Italien, die er von England aus besichtigt habe, seien echt schöne Länder, nur hätte Deutschland einen Haken: es liegt mitten im Land. Von wegen nicht im Meer. Ach so. Er führte mich gleich ewig zum richtigen Büro (das natürlich nicht ausgeschildert war, warum auch?) und nahm sogar die erste Vorstellung auf sich. So sind glaube ich alle Fidschianer: Unglaublich freundlich!! Wann schon mal führt man in Deutschland jemanden dahin wo er hin will, man zeigt im allgemeinen nur mal mit dem Finger und überlässt die Armen dann ihrem Schicksal.

Jedenfalls waren Charly und Dorothy von den Services zwei Goldstücke. Sie quartierten mich in ein kleines (sehr einfach eingerichtetes) Zimmer in ein Wohnheim zusammen mit einer Französin. Sie ist schon länger da und bleibt auch über Weihnachten. Mal sehen wie sie so ist, habe sie noch nicht gesehen. Das Zimmer kostet die Nacht 12 FJD, und Bettwäsche wird gestellt. Ich ziehe morgen ein. Dann bin ich gleich mal in ein Geschäft und habe eine internationale Telefonkarte gekauft. Für 20 Mark kann man 30 min nach Deutschland telefonieren. Ich dachte, gleich mal alles in Angriff nehmen und bin in das Department of Literature and Language und habe mich bei Dr Mugler vorgestellt. Jan Tent war auch gerade da, und die beiden waren so freundlich! Ich habe ein Büro bekommen und werde dort meine Sachen einschließen können, und auch ins Internet. France, Jan und ich waren noch einen Kaffee trinken und haben ein bisschen erzählt. Jan hat tatsächlich William Labov hier in Fidschi getroffen und war mit ihm Schnorcheln! Labov ist anscheinend ein fantastischer Schnorchler, der ewig die Luft anhalten kann. So. Naechstes Mal erzähle ich von den komischen Laufvögeln.

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13.11.05
Nachricht aus Seoul
Hallo! Hier ist Lenas Bruder :)  Ich leite mal eine Mail von Lena weiter...
Viele Grüße! Sebastian



Date: 13.11.05  06:09

Liebe Alle.
Ich kann hier leider nicht mein Adressbuch aufrufen, und ausserdem ist es
schwierig, auf einer koreanischen Tastatur zutippen. Also> weiterleiten und
nicht beleidigt sein wenn keine bekommen.
Ich sitze tatsaechlich hier in Seoul, in einem Internetpoint fuer
Transitpassagiere, anscheinend kostenlos, wahrscheinlich kommt bald einer
und will Geld. Na ja.
Den ersten 10 Stunden Flug habe ich einigermassen ueberstanden. Es war schon
furchtbar, nicht nur Start und Landung, sondern auch die zehn Stunden neben
wahsinnig hoeflichen aber trotzdem nervigen Koreanern zu sitzen. Am Fenster,
und natuerlich kann man nicht andauernd aufstehen. Ich glaube ich bin s0
muede, dass ich im naechsten Flugzeug ohne Probleme schlafen kann. Ich habe
Charlie und die Chocolate Factory gesehen, und einen amerikanischen Film
ueber dicke Kinder die Basketball spielen. Und noch viele andere Sachen. Und
Musik gehoert. Aber das allerschoenste war dann doch dass ich am Fenster
sass und morgens um 4 Uhr europaeische Zeit, als alle fuer das Fruehstueck
aus mit Pilzschleim gefuellten Pfannkuchen geweckt wurden, aus dem Fenster
sah und da irgendeine Wueste war. Wenn ihr so gut waert, das mal
nachzuschauen, ist das die Wueste Gobi? Zwischen Ulan Bator und Peking, so
schraeg. So schoene Landschaftszeichnungen habe ich noch nie gesehen!! Und
gar keine Menschen., Nur ab und zu mal eine kleine STrasse. Spaeter kamen
dann die kleinen Doerfer dazu, dann auch hoehere Berge, ich sage euch, die
armen Bergbauern wissen wahrscheinlich gar nicht, wie toll alles von oben
aussieht.
Ich habe jetzt 6 Stunden aufenthalt, es ist 14:05. Um 19:00 geht es weiter.
Ich rechne mal um, wieviel diese Dusche hier kostet und dann gehe ich mal
shoppen. Beauty. Aber diese teuren Geschaefte kann ich mir nicht leisten.
Mal sehen, vielleicht kaufe ich ein Deo von Gucci.

Bis bald und schoene Gruesse aus Korea, es ist beruhigend zu wissen, dass es
auch am anderen Ende der Welt schlechtes Wetter gibt> bedeckt und truebe.
Bald mehr von eurer Globetrotterin
Fidschilena.


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